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1A: Die große Saisonanalyse 2023/2024

1A: Die große Saisonanalyse 2023/2024

In der ersten Saison nach dem Abstieg aus der Kreisliga Aschaffenburg/Miltenberg benötigte die Neumann-Elf einige Woche um sich in der neuen Klasse zurechtzufinden. Nach einigen Höhen und Tiefen belegten die Grün-Schwarzen am Ende den 4. Tabellenplatz, mit welchem man insgesamt zufrieden sein kann.

Rückblick
Die neue Runde startete so wie die alte aufgehört hatte: mit einem Negativerlebnis. Beim Aufsteiger Hausen/Kleinwallstadt führte der VfR bereits mit 2:0 ehe man in der Nachspielzeit noch den Ausgleich schlucken musste. Auch in den nächsten drei Partien holte man lediglich zwei Punkte und schoss dabei noch nicht mal ein einziges Tor. Erst am 6. Spieltag gelang mit einem 3:1-Heimerfolg gegen Heimbuchenthal II der erste Saisonsieg. Das kleine Hoch hielt aber nur kurz an: Nach zwei weiteren Remis setzte es am Wochenende der 100-Jahr-Feier eine hochverdiente Niederlage gegen die Aufsteiger vom TV Aschaffenburg – der vorläufige Negativhöhepunkt (0:4). Nach einer internen emotionalen Aussprache folgte dann der Turnaround: Fünf (teils deutliche) Siege aus den kommenden sieben Spielen katapultierte die Neumann-Elf ins obere Tabellendrittel. Nur gegen die Top-Teams aus Großwallstadt (0:1) und Obernau (1:3) musste man sich in dieser Phase knapp geschlagen geben, was wiederum zur Folge hatte, dass beide Teams bereits zur Winterpause relativ weit enteilt waren.

Das übrige tat dann der Start in die Rückrunde: Nach einem torlosen Remis beim Verfolgerduell in Stockstadt setzte es ausgerechnet im Derby gegen die Zweitvertretung von Pflaumheim die nächste bittere Pleite (1:2). Doch auch diesmal zeigten die Grün-Schwarzen „Steh-auf-Qualitäten“! Aus den nächsten sechs Spielen holte man 16 von 18 möglichen Punkten, ehe es beim Tabellenletzten Hessenthal/Mespelbrunn, nach strittigen Entscheidungen, mal wieder eine Niederlage setzte (0:2). Da auch gegen Großwallstadt (3:3) und Gencler (2:4) kein Sieg eingefahren werden konnte, beendete der VfR die Saison knapp hinter Eisenbach auf dem 4. Platz.

Gesamte Saison
Der VfR holte aus 26 Spielen insgesamt 41 Punkte, was 1,58 Punkte pro Partie bedeutet. Die Punkte setzen sich zusammen aus 11 Siegen und 8 Unentschieden bei 7 Niederlagen. Die Grün-Schwarzen schossen 61 Tore (2,35 pro Spiel) und hatten mit 36 Gegentreffern (1,38 pro Spiel) die zweitbeste Defensive nach Meister Obernau. Die höchsten Siege waren jeweils ein 6:0 über Olympia Eisenbach und Kickers Gailbach; die höchste Niederlage setzte es am Wochenende der 100-Jahr-Feier gegen TV Aschaffenburg (0:4). Das Durchschnittsalter der Neumann-Elf lag bei 25,79 Jahren.

Vergleich Hinrunde – Rückrunde
Der VfR belegte nach der Hinrunde mit 20 Punkten (5-5-3) und 28:16 Toren den 5. Platz. Die Rückrunde verlief mit 21 Punkten (6-3-4) einen Tick besser und man belegte bei einem Torverhältnis von 33:20 den 4. Platz.

Höchster Sieg HR: 6-1 (Gencler Birligi) | Höchste Niederlage HR: 0-4 (TV Aschaffenburg)
Höchster Sieg RR: 6-0 (Eisenbach & Gailbach) | Höchste Niederlage RR: 2-4 (Gencler Birligi)

Vergleich Heimspiele – Auswärtsspiele
In der Heimtabelle liegt der VfR mit 22 Punkten (6-4-3) und 36:19 Toren auf Platz 4. Auswärts lief es dagegen etwas schleppender: Mit 19 Punkten (5-4-4) und 25:17 Toren belegte man aber immerhin den 5. Platz.

Höchster Heimsieg: 6-0 (Eisenbach & Gailbach) | Höchste Heimniederlage: 0-4 (TV Aschaffenburg)
Höchster Auswärtssieg: 6-2 (Gailbach) | Höchste Auswärtsniederlage: 2-4 (Gencler Birligi)

 

Wusstest du, dass…

…der VfR mit 36 Gegentreffern die zweitbeste Defensive der Kreisklasse hatte? Besser war nur der souveräne Meister aus Obernau, der gerade einmal 20 Tore kassierte.

…der VfR mit 61 Toren die drittmeisten Treffer in dieser Saison erzielte? Nur die beiden Top-Teams Obernau (76) und Großwallstadt (63) trafen häufiger.

…der VfR zusammen mit Obernau den zweitbesten Sturm in Heimspielen stellte? Beide trafen 36-mal auf ihrem eigenen Sportplatz. Nur Gencler war mit 38 Toren auf heimischem Geläuf erfolgreicher.

…der VfR unter den Top 4 mit dem höchsten Sieg in dieser Saison vertreten ist? Die beiden 6:0 Erfolge gegen Eisenbach und Gailbach wurden nur getoppt von Obernau (9:1 gegen Heimbuchenthal II und 7:1 gegen Soden) sowie Stockstadt (7:1 gegen TV Aschaffenburg). Im torreichsten Spiel der Saison waren ebenfalls die Turner vertreten: Beim 8:3 am letzten Spieltag von Gailbach gegen den TVA fielen mit 11 Treffern die meisten Tore in einer Partie.

…der VfR gegen kein Team in dieser Saison zweimal verloren hat? Mindestens einen Punkt holte die Neumann-Elf gegen jeden Gegner.

 

Torjäger
Top-Torjäger für den VfR war mit 10 Treffern Marco Oster, gefolgt von Tim Pecho, Philipp Aksöz (jeweils 9) und Simon Oberle (8). Die besten „Knipser“ in der Kreisklasse Aschaffenburg 2 waren Zdenko Bilac (Gailbach) und David Reitzler (TV Aschaffenburg) mit jeweils 23 Treffern. Quelle: bfv.de

Dauerbrenner
Mit 23 von 26 Spielen bestritt Maurice Knecht die meisten Partien, gefolgt von David Kraus und Luca Langner (jeweils 22). Gesehen auf die Einsatzminuten liegt allerdings David Kraus vorne (1.843 Minuten); Knecht (1.786 Minuten) und Langner (1.734 Minuten) liegen hier schon etwas dahinter.

Fairplay
In der Fairnesstabelle belegt der VfR mit insgesamt 60 Punkten den 6. Rang. Insgesamt gab es 46 gelbe Karten (1 Punkt), 2 gelb-rote Karten (3 Punkte) und einen Platzverweis für die Grün-Schwarzen (5 Punkte), bei einer Zeitstrafe (3 Punkte). Fairste Mannschaft war die Zweitvertretung des TuS Leider mit 36 Punkten (28-0-0-2); auf dem letzten Platz befindet sich Aufsteiger TV Aschaffenburg mit 140 Punkten (77-7-3-9). Quelle: bfv.de

Lieblingsgegner & Albträume

Die Truppe von Michael Neumann hatte in dieser Runde durchaus ein paar „Lieblingsgegner“: Gegen Eisenbach (6:0/4:0), Gailbach (6:2/6:0) und Heimbuchenthal II (3:1/3:0) konnte man jeweils zwei Siege einfahren; gegen Leider II (2:2/2:0) und Hausen/Kleinwallstadt (3:3/3:2) blieb man ebenfalls ungeschlagen.

Doch wo es Lieblingsgegner gibt, finden sich meist auch ein paar Angstgegner wieder. Das waren in dieser Runde gleich vier Teams: Gegen die Spitzenmannschaften von Obernau (0:0/1:3) und Großwallstadt (0:1/3:3) gelang ebenso kein Sieger wie gegen Stockstadt (0:2/0:0) und der Zweitvertretung vom Nachbarn aus Pflaumheim (0:0/1:2). Gegen Soden teilte man sich zweimal die Punkte (1:1/2:2). Immerhin: Gegen keinen Gegner verloren die Grün-Schwarzen zweimal in dieser Saison!

Zuschauer
Insgesamt 1.680 Personen besuchten den VfR in seinen 14 Heimspielen, was einen Schnitt von 120 Personen pro Heimspiel bedeutet. Damit liegt man im Zuschauer-Ranking der Kreisliga auf Platz 10. Top Mannschaft war in dieser Rubrik Aufsteiger Bavaria Wiesen mit 2.460 Zuschauern (176 pro Partie). Quelle: main-kick.de

Abschlusstabelle der Kreisklasse Aschaffenburg 2